ANIMALS ON BLACK

Japanmakake

Heute (29.12.2018) liegt der erste Schnee in Nürnberg. Am Liebsten würde man es wie die Japan-Makaken machen und ein heißes Bad nehmen. Diese Primatenart wird wegen ihrer eigentümlichen Art mit kalten Temperaturen umzugehen auch Schneeaffe genannt. 


Fische

Steinfische zählen zu den Barschen in der Familie der Meeresfische. Sie sind einer der giftigsten Fische überhaupt. Das in den Rückenflosselnstacheln sitzende Gift ist extrem schmerzhaft und kann auch für den Menschen tödlich enden. Sie leben in den Tropen Indopazifik und im Roten Meer.


Kronenkranich, Papua-Hornvogel, Schnee-Eule, Bartkauz


Afrikanischer Elefant, Spitzmaulnashorn


Gorilla mit Artischocke-Blume


GRAUERS'S GORILLA / ÖSTLICHER FLACHLANDGORILLA

 

Der Östliche Flachlandgorilla (Gorilla beringei graueri), auch Grauergorilla genannt (nach dem österreichischen Afrikaforscher Rudolf Grauer) ist eine Unterart des Östlichen Gorillas aus der Primatenfamilie der Menschenaffen (Hominidae). Die zweite Unterart sind die Berggorillas, mit denen Östliche Flachlandgorillas also näher verwandt sind als mit den Westlichen Flachlandgorillas. 

Östliche Flachlandgorillas gelten als größte Unterart der Gorillas und somit als größte lebende Primaten. Männliche Tiere können stehend bis zu 1,75 Meter hoch werden (wobei sie meist die Knie etwas gebeugt halten, ansonsten wären sie rund 2 Meter hoch), Weibchen sind wesentlich kleiner. Über das Gewicht männlicher Tiere gibt es unterschiedliche Angaben: manche Quellen sprechen von bis zu 200 Kilogramm, andere von bis zu 275 Kilogramm, die Weibchen sind deutlich leichter und erreichen nur ungefähr die Hälfte des Gewichts der Männchen. Das Fell ist (wie beim Berggorilla) schwarz, ältere Männchen sind wie bei allen Gorillas durch eine Silberfärbung des Fells gekennzeichnet („Silberrücken“), im Gegensatz zu den Westlichen Flachlandgorillas bleibt die Silberfärbung bei ihnen auf den Rücken beschränkt. Von den Berggorillas unterscheiden sie sich darin, dass ihre Haare etwas kürzer sind (insbesondere an den Armen), durch den breiteren, schwereren Körperbau, die längeren Arme und das schmalere Gesicht.

Durch die menschliche Besiedlung wurde das Verbreitungsgebiet der Östlichen Flachlandgorillas stark verkleinert. Die meisten Tiere leben heute im Kahuzi-Biéga-Nationalpark, weitere Bestände gibt es im Maiko-Nationalpark und im Itombwe-Wald. Da die Überwachung der Naturschutzgebiete in der Demokratischen Republik Kongo aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände sehr lückenhaft ist, sind diese Tiere durch Bejagung („bushmeat“) und durch die Förderung des Erzes Coltan und die damit einhergehende Lebensraumzerstörung bedroht. Die IUCN spricht von einem beängstigenden Rückgang der Populationen im letzten Jahrzehnt. Mitte der 1990er-Jahre wurde die Gesamtpopulation noch auf rund 17.000 Tiere geschätzt, nach Untersuchungen existieren heute weniger als 5.000 dieser Tiere. Die Unterart wird von der IUCN als „stark gefährdet“ (endangered) gelistet.

Östliche Flachlandgorillas sind äußerst selten in Zoos anzutreffen, in Europa ausschließlich im Antwerpener Zoo.


Chameleon - Chamäleon

Es sind über 200 Arten beschrieben, die sich in zwei Unterfamilien aufteilen: Die Echten Chamäleons (Chamaeleoninae) und die Stummelschwanzchamäleons (Brookesiinae). Nahezu alle Chamäleons sind in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet, weshalb sie unter das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen fallen und ihre Haltung somit meldepflichtig ist.


Lowland-Gorillas - Flachland-Gorillas

Mit etwa 12 Jahren verfärbt sich der Rücken von männlichen Gorillas langsam "silbern". Sie sondern sich immer öfters von ihrer Familie ab. Ab und an kommt es vor, dass sich Brüder zusammenschließen oder ein "Silberrücken" erst einmal eine Zeit lang alleine lebt. Meistens schließen sich dem Junggesellen jedoch einige weibliche Tiere an und eine neue Gruppe entsteht. Manchmal wird ein heranwachsender Schwarzrücken auch in der Familie geduldet als Nachfolger oder Verstärkung des Familienoberhauptes. Werden Gorillas bedroht, so kommt es zu einem Scheinangriff mit Fletschen der Zähne, starrer Blick, lautes Schreien und Trommeln auf die Brust. Sie schleudern dann Äste und Zweige herum. Missachtet jemand diese Drohgebärden, dann kann es wenn auch selten, zu einem folgenschweren Kampf kommen. 

Ihren Jungtieren gegenüber verhalten sich Silberrücken eher gleichgültig. Ist deren Mutter jedoch verstorben oder kann sich nicht um den Kleinen kümmern, entwickeln "Silberrücken" erstaunlich viel Zuneigung für den Nachwuchs. Sie wärmen die Jungtiere, beschäftigen sich mit ihnen und die Kleinen dürfen sogar nachts bei ihm schlafen. Dieses Verhalten wurde sogar in Zoos beobachtet. Einige Silberrücken nehmen den überforderten Müttern den Nachwuchs tagsüber oder nachts ab.


Peafowl - Blauer Pfau

Asiatische Pfauen leben in den Regenwäldern von Ostasien, Südostasien und Südasien. In Indien werden Pfauen sehr geschätzt, da sie die giftigen Kobras aus ihren Revieren vertreiben und vor Großkatzen warnen.