Tier des Jahres 2019 - Das Reh

Reh / © Heike Arranz Rodriguez
Reh / © Heike Arranz Rodriguez

Rehe fressen Gräser, Knospen, verschiedene Kräuter sowie junge Blätter. Auch junge Triebe mögen sie gerne, beispielsweise von kleinen Tannen. Das wiederum mag der Mensch nicht, weil sich dann die Tannen nicht richtig entwickeln können.

Wie unsere Milchkühe sind Rehe Wiederkäuer. Sie kauen ihre Nahrung also nur grob und lassen sie dann in eine Art Vormagen gleiten. Später legen sie sich gemütlich hin, würgen die Nahrung wieder herauf, kauen sie ausgiebig und schlucken sie dann in den richtigen Magen.

Rehe sind Fluchttiere, weil sie sich nicht verteidigen können. Sie leben gerne an Orten, an denen sie Deckung vorfinden. Außerden können Rehe sehr gut riechen und erkennen ihre Feinde frühzeitig. Adler, Wildkatzen, Wildschweine, Hunde, Füchse, Luchse und Wölfe fressen gerne Rehe, vor allem die jungen Rehe, die nicht fliehen können. Auch der Mensch jagt Rehe, und viele werden von Autos totgefahren.

>>> Quelle: Klexikon


Zootier des Jahres 2019 - Gibbon

Gibbon / © Heike Arranz Rodriguez
Gibbon / © Heike Arranz Rodriguez

Gibbons werden als "kleine Menschenaffen" bezeichnet. Es gibt 20 Arten von ihnen. In den letzten Jahrhunderten ist das Verbreitungsgebiet drastisch geschrumpft. Auch in ihrem übrigen Verbreitungsgebiet sind sie durch die Jagd und insbesondere durch den Verlust ihres Lebensraumes gefährdet. Besonders bedroht ist der Silbergibbon, der nur auf Java vorkommt. Die IUCN stuft alle Arten als gefährdet oder bedroht ein.

>>> Quelle:  Wikipedia


Akut vom Aussterben bedroht - Fischkatze

Fischkatze / © Heike Arranz Rodriguez
Fischkatze / © Heike Arranz Rodriguez

In Indonesien gilt die Wildkatze bereits als ausgestorben, da man trotz mehrerer Dschungelkameras seit langem keine Bilder mehr eingefangen hat. Allerdings gibt es in anderen südostasiatischen Ländern sowie internationalen Zoos noch einige Bestände.

>>> Quelle: David Steen 


Wildtier des Jahres 2018 - Wildkatze

Wildkatze / © Heike Arrranz Rodriguez
Wildkatze / © Heike Arrranz Rodriguez

Seit 2016 engagiert sich die Deutsche Wildtier Stiftung mit einem Forschungsprojekt für die Wildkatze. Denn auch wenn sich der scheue Waldbewohner in den vergangenen Jahrzehnten bereits einen Teil seiner ehemaligen Lebensräume zurückerobert hat, ist die Wildkatze nach wie vor bedroht. In der Roten Liste des Bundes wird sie noch immer als gefährdet, in ein einigen Bundesländern sogar als vom Aussterben bedroht, eingestuft. Wir untersuchen, ob und in welchem Ausmaß Störungen der Wälder Auswirkungen auf Wildkatzen und ihr Raum-Zeit-Verhalten haben. So ist u.a. zu klären, ob von erfassbaren Störungen betroffene Areale weiterhin ihre Funktionen im Wildkatzenlebensraum erfüllen – hierbei ist die Bereitstellung von Ruhe-, Jagd- und Reproduktionshabitaten gemeint.

>>> Deutsche Wildtier Stiftung